Dez 22 2007
Schröpfen
Das Schröpfen ist ein uraltes Naturheilverfahren. Es stellt in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine häufig verwendete wirksame Stimulationstechnik dar.
Das Prinzip des Schröpfens besteht darin, im Schröpfkopf einen relativen Unterdruck zu erzeugen. Wenn sich die Haut an den Schröpfkopf ansaugt entsteht ein starker Blutzufluss, aber auch eine durch den Sog bedingte Abflussbehinderung. Es kann zum Austritt von Blut und Gewebeflüsssigkeit kommen. Durch diese Reiztherapie wird einerseits ein Drainageeffekt erreicht (eine Art innere Reinigung). Andererseits werden in einem hohen Maße die körpereigene Abwehr und die Selbstheilungskräfte stimuliert.
In der Schröpftherapie werden unblutiges und blutiges Schröpfen unterschieden. Eine Sonderform des unblutigen Schröpfens ist Schröpfkopfmassage.
Anwendung findet das Schröpfverfahren besonders bei allgemeiner Abwehrschwäche, Atemwegserkrankungen, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen und -verspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen, Wärmemangel sowie Blut- und Qi- Leere.








